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Destillieren von Hydrolaten und äth. Ölen

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Re: Destillieren von Hydrolaten und äth. Ölen

Beitrag#181von Draupadi » 28. Okt 2014, 10:58

Ich glaub, mich knutscht ein Elch!!!
Habe gerade drei solcher Maschinchen geschenkt bekommen. :D

Nochmals zum Verständnis: das Ergebnis ist kein "echtes" Hydrolat, sondern nur ein Auszug. Also nur für Laugenflüssigkeit aber nicht für Cremenmachen geeignet?
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Re: Destillieren von Hydrolaten und äth. Ölen

Beitrag#182von Aconita » 28. Okt 2014, 11:02

Das heiße Wasser streicht direkt an der Pflanze vorbei und löst die Bestandteile heraus. Danach wird es nicht mehr verdampft, sondern aufgefangen. Der Kontakt ist kürzer als beim Tee.

Für die Lauge kann man es immer verwenden. Für Cremes würde ich es vorher abkochen.
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Re: Destillieren von Hydrolaten und äth. Ölen

Beitrag#183von Draupadi » 28. Okt 2014, 11:35

Für Cremen destilliertes Wasser verwenden und vorher wie üblich 10 Min. abkochen?

Danke für die Hilfe und Aufklärung!!!
:f010:
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Re: Destillieren von Hydrolaten und äth. Ölen

Beitrag#184von Aconita » 28. Okt 2014, 12:15

Draupadi hat geschrieben:Für Cremen destilliertes Wasser verwenden und vorher wie üblich 10 Min. abkochen?

Danke für die Hilfe und Aufklärung!!!
:f010:
Achso. Ich hätte für die Hyrolatherstellung mit der Kaffeekanne eh dest. Wasser genommen, auch wegen der Lauge und damit die Kanne nicht so zukalkt.
Ja, das Kannenhydrolat abkochen, dann ins Cremchen. Vorher brauchst du es nicht abkochen, weil auf den Pflanzenteilen noch Mikroorganismen draufsitzen und dann ist es ja nicht mehr keimfrei.
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Re: Destillieren von Hydrolaten und äth. Ölen

Beitrag#185von miho » 24. Jul 2016, 09:54

Hallo zusammen, erstmal vielen Dank für das interessante Forum! :-)

Ich hab eine Frage auf die ich nie eine richtige Antwort finde: Wie reinigt ihr eure Distillen?

Wir haben eine Kupfer-Alquitara, die natürlich unglaublich mit der Luft reagiert. Die Lösung der Verkäuferin wäre ein Bad in Essig-Salzwasser, das funktioniert aber nicht so gut.

Bin über jede Hilfe dankbar.

Schönes Wochenende!
miho
 

Re: Destillieren von Hydrolaten und äth. Ölen

Beitrag#186von StoneFlower » 24. Jul 2016, 10:16

Vorweg....Ich kenne mich mit der Materie zwar nicht aus, da ich aber ein sehr neugieriger Mensch bin, hab ich mal gegoogelt und bin auf folgenden Link (Klick) gestoßen....vielleicht hilft Dir das ja weiter miho :hallo:



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Re: Destillieren von Hydrolaten und äth. Ölen

Beitrag#187von Tati » 26. Jul 2016, 10:52

Der Herstellerlink von Stoneflower ist super.

Ketchup, Salz, Essig und Roggenmehl. Natron werde ich evtl mal ausprobieren. Niemals Kupfer mit Zitrone reinigen !!!!

hier klicken

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Re: Destillieren von Hydrolaten und äth. Ölen

Beitrag#188von PeterKraft » 19. Aug 2016, 07:43

Servus

Ich reinige meine Destille erst einmal ganz normal mit ner Neutralseife. Dann verwende ich einen feinen Schwamm und reinige sie ein zweites mal mit einer Kupferreinigungspaste. Sieht danach wieder aus wie neu.

Gruß Peter
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Re: Destillieren von Hydrolaten und äth. Ölen

Beitrag#189von roseaufdemberg » 19. Aug 2016, 08:06

tati - warum nicht mit Zitrone reinigen? ich meine was spricht dagegen...das frag Mutti Forum? nicht böse sein aber das hat nicht immer die besten Empfehlungen...bis jetzt hab ich überall die Empfehlung bekommen - selbst bei Destillatio - die Destillen mit Zitronensäurelösung zu reinigen...beim Reinigen mit Essig können sich Rückstände bilden wenn ungenau gespült wird die ich nicht in meinem Hydrolat haben möchte....bei Ketchup wirkt der Essig und man muss schrubben und läuft dann immer noch Gefahr dass Ablagerungen entstehen die beim nächsten Erhitzungsprozess ins Hydrolat übergehen, mit Roggen muss geschrubbt werden...ZS löst Du in Wasser - nämlich egal ob heiss oder kalt, ich nehme auf ein volles Spülbecken grad mal 3TL! legst die Destille ein, nach einer halben Stunden gut und gründlich spülen, abtrocknen, fertig...
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Re: Destillieren von Hydrolaten und äth. Ölen

Beitrag#190von PeterKraft » 5. Nov 2016, 19:51

Ich hab mit Zitronensäure zum Reinigen meiner Destille keine Erfahrungswerte. Ich könnte mir aber vorstellen (meine ganz persönliche Meinung) dass es auf die Dauer die Kupferdestille angreifen könnte. Gerade wenn das Kupfer vielleicht etwas minderwertig ist, kann ich mir schon vorstellen dass es auf die Dauer angegriffen und dadurch sehr rau wird.

Ich setzt reine Zitronensäure in der Fütterung meiner Schweine ein, bei unsachgemäßer Anwendung ist Zitronensäure extrem aggressiv. Deswegen bin ich mit der Säure so vorsichtig.

Aber es gilt natürlich immer: Never change a running system.

Aber wenns funktioniert, ...
Viele Grüße
Peter
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