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Fingerarthrose - was hilft ?

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Re: Fingerarthrose - was hilft ?

Beitrag#41von Scharasan » 9. Nov 2015, 16:34

Ich weiß was das für Schmerzen sind, und ich weiß auch, dass man nichts unversucht lässt. Schmerzen sind einfach gemein. Ich probiere ja auch noch alles aus (man hat ja mehr als nur ein Gelenk). Du bist wirklich eine Arme! Ich werde weiterhin hier mitlesen. Vielleicht kennt ja noch jemand einen Wirkstoff,den man noch probieren könnte. Etwas richtig Wirkungsvolles kann ch dir leider nicht empfehlen. Ich probiere gerade Rapunzels Beinwellsalbe aus. Vielleicht müsste ich sie ja öfter anwenden?
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Re: Fingerarthrose - was hilft ?

Beitrag#42von tina61 » 9. Nov 2015, 17:02

Bin ja auch noch am suchen. Und habe gerade einen Artikel über " Homöopathie bewegt sanft" - "Hilfe für die Gelenke" in der aktuellen "Landidee" gelesen!
Experten empfehlen eine Kur mit Rhus toxocodendron D12 (Giftsumach) und Hekla lave D6. Jeweils drei Wochen. Soll die Regeneration der
Gelenkfunktionen unterstützen und Schmerzen lindern. Bei heißem hoch roten geschwollenen Gelenk wird Bryonia D6 (Zaunrübe) empfohlen.
Hat schon jemand Erfahrungen damit? Ich kenne das noch nicht. Überlege aber es auszuprobieren !
liebe Grüsse Martina
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Re: Fingerarthrose - was hilft ?

Beitrag#43von LittleBubble » 9. Nov 2015, 17:12

Eine zeitlang habe ich in die entzündeten Gelenke Cortison direkt gespritzt bekommen...unangenehm aber es hilft. Aber man darf es nur sehr begrenzt im Jahr machen lassen.
Beinwellsalbe ist immer eine Empfehlung, vorallem weil die Nebenwirkung nicht so sind wie bei rein pharmazeutischen Dingen.
Froh bin ich das ich schon vor ein paar Jahren Allgemeinarzt, Chirugen, Orthopäden, Rheumatologen und Pschotherapeut (Schmerz- und Verhaltenstherapeut) dazu bekommen habe zusammen zu arbeiten. So erhält jeder neue Untersuchungsergebnisse und kennt meine aktuelle Medikation. Das hilft am Ende mir da es keine Kontramedikation gibt. Sicher sind sie nicht immer einer Meinung aber es funktioniert besser als ich dachte. Leider gibt es wenig Vergleichsfälle und von neuen Ärzten wird man oft als 08/15 Patient behandelt und oft genug unmündig behandelt.

Danke Euch...zu wissen das man nicht allein ist, hilft ungemein.

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Re: Fingerarthrose - was hilft ?

Beitrag#44von Akino » 3. Mai 2016, 23:07

tina61 hat geschrieben:Bin ja auch noch am suchen. Und habe gerade einen Artikel über " Homöopathie bewegt sanft" - "Hilfe für die Gelenke" in der aktuellen "Landidee" gelesen!
Experten empfehlen eine Kur mit Rhus toxocodendron D12 (Giftsumach) und Hekla lave D6. Jeweils drei Wochen. Soll die Regeneration der
Gelenkfunktionen unterstützen und Schmerzen lindern. Bei heißem hoch roten geschwollenen Gelenk wird Bryonia D6 (Zaunrübe) empfohlen.
Hat schon jemand Erfahrungen damit? Ich kenne das noch nicht. Überlege aber es auszuprobieren !


Ganz ehrlich?
bei so akuten Schmerzen, wie hier beschrieben, sollte keine eigenständige Kur mit Homöopathie angegangen werden, sondern ein Homöopath aufgesucht werden. Klar gibt es homöopathische Mittel, die ganz gut bei bestimmten Beschwerdebildern greifen, aber Homöopathie ist mehr als eine einseitige Sichtweise... Homöopathie greift in das gesamte System ein und sollte auf den Patienten im Gesamtbild abgestimmt sein. Ich finde es immer gefährlich, homöopatische Mittel auf ein oder zwei Symptome zu begrenzen, da das Arzneimittelbild ein viel umfangreicheres ist...


Ist nicht bös gemeint, aber auch homöopatische Mittel können Wirkungen verursachen, die nicht gewollt sind, ich sage nur Arzneimittelprüfung. Da kommen evtl plötzlich Symptome hervor, die nur auf der Einnahme des nicht auf den Patienten abgestimmten Mittels getriggert werden. Das muss nicht unbedingt sein. Rhus tox und Hekla Lava sind zwei hervorragende Mittel... wenn Sie auf den Patienten passen, oder ein Akutfall eingetreten ist.

Z.B hilft Arnika ganz gut bei Prellungen und auch Aconitum bei Schockzuständen (also alles was plötzlich ist). Aber chronische Krankheiten haben ihre Ursache oft in anderen Feldern als den momentan sichtbaren Symptomen.

Ich verstehe aber auch das Bestreben eines Schmerzgeplagten nach jeder Chance zu greifen. Erfahrungen in meinem Bekanntenkreis haben gezeigt, dass Ölmischungen mit ÄÖ ganz gut lindern können als auch eine wirklich strikte Kontrolle der Ernährungsgewohnheiten - letzteres erfordert leider auch eine große Disziplin.
Ich wollte jetzt nicht den Angstfinger schwingen, sondern nur darauf hinweisen, dass Homöopathie auch falsch angewendet werden kann.
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Re: Fingerarthrose - was hilft ?

Beitrag#45von Schokolaaade » 4. Mai 2016, 11:40

Ich sehe den Thread glaube ich zum ersten Mal. Bubblelchen, wie geht es dem Finger? Ich habe auch ständige Schmerzen im rechten vorderen Zeigefingergelenk. Einmal habe ich mir Cortison reinspritzen lassen, das hat so drei, vier Monate für Ruhe gesorgt. Jeine Weile nahm ich ein chinesisches Sch,erzöl (TCM, Wurzelauszüge mit Menthol), in welches ich 1% Wintergrün gemischt habe, das hat schon geholfen. Seit zwei, drei Wochen habe ich nun Murmeltieröl, welches ich (bisher pur, es soll noch Wintergrün und Cajeput rein) alle ein, zwei Tage einmal vor dem Schlafen einmassiere und die Beschwerden sind deutlich besser.

Soll ich Dir ein Fläschchen Murmeltier mit Wintergrün machen und schicken?
Liebe Grüße von Schoki!


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Re: Fingerarthrose - was hilft ?

Beitrag#46von xylographin » 4. Mai 2016, 12:18

Und weil es gerade sehr aktuell ist (Ich bin auch eine Geplagte)
Spargel mit Weisswein und dazu noch Schweineschnitzel oder gekochter Schinken, lassen meine geplagten Fingergelenke aufheulen.
Wenn der Harnsäurespiegel ansteigt, bemerke ich es sofort in meinen Gelenken, welche von Arthrose betroffen sind.

Wer der Kombi Weisswein-Spargel nicht widerstehen kann, sollte darauf achten, dass der Weisswein aus der gleichen Gegend kommt, wie der Spargel.
Ich habe es ausprobiert und es stimmt wirklich. Die Gelenkbeschwerden halten sich dann eher in Grenzen.

Die Muschelkapseltherapie (Grünlippmuschel) hat bei mir leider nicht gewirkt.

Am besten hat mir das Kurwasser in Bad Füssing geholfen. Irgendwie ist dort eine Kombination im heissen Thermalwasser, die den Unterschied macht. Meiner Mutter hilft auch nur dieses Thermalwasser. Leider war ich zu kurz dort. Man müsste einmal eine 3-Wochenkur dort machen.

Liebe Grüsse
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Re: Fingerarthrose - was hilft ?

Beitrag#47von travana » 4. Mai 2016, 12:48

Hallo!
Mir hilft auch am besten Murmeltiersalbe, die ich mit Wintergrün, Cajeput, und Ingweröl pimpe.
Zusätzlich noch die Dornmethode - dabei werden die Fingergelenke mit ganz sanften Druck bewegt - google mal, man findet da Einiges im www.
Liebe Grüße! travi

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Re: Fingerarthrose - was hilft ?

Beitrag#48von Amdjeru » 4. Mai 2016, 16:29

Ich habe Arthrose im Grosszehgelenk.
Die Schmerzen kommen und gehen wie sie wollen, von jetzt auf gleich.
Die Schulmediziner hab ich durch, letztendlich meinen alle, ich soll Schmerztabletten und -Salben nehmen, eine OP wäre möglich, aber Erfolgschancen sind eigentlich nicht vorhanden.
Wenn es unerträglich wird, schmiere ich Kytta, Traumeel oder Tigerbalm drauf. Hilft ganz gut, denke ich ich. Kann ich natürlich nie so genau sagen, denn die Schmerzen sind auch so plötzlich weg.
Viel Bewegung kann helfen, es aber auch erst auslösen.
Ihr habt mein Mitgefühl, denn ich hab's dann doch lieber am Fuß als an den Händen.
Allerdings wird mir das bei unserer Familienbelastung nicht erspart bleiben.
Liebe Grüße,

Amdjeru
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Re: Fingerarthrose - was hilft ?

Beitrag#49von LittleBubble » 4. Mai 2016, 16:53

Ich habe ja damals viele gute Tipps hier bekommen und ja zum ausprobieren gerne Schoki. Nun es kommt und geht und leider macht gerade die rechte Hand viel Zicken (bin Rechtshänder) , aber ich bewege mich viel trotz aua...weil die Erfahrung zeigt das das einfach besser ist für die Beweglichkeit. Und auch wenns komisch klingt man gewöhnt sich an Schmerzen und oft hilft mir ein kleines Mantra (morgen wirds besser, morgen wirds besser). Oft werde ich gefragt warum ich meinen Garten nicht aufgebe, wo es doch manchmal beschwerlich aussieht was ich treibe - ich sag dann immer das ich zu tun haben muss und denke das gerade momentan die Freude über Blüten und Radieschen und Co überwiegt. Und geht es mal wirklich nicht- habe ich auch kein schlechtes Gewissen.

PS: Früher habe ich Spargel geliebt...heute heißt mein Spargel eben Schwarzwurzel und tut nicht weh. Man gewöhnt sich an alles, gerade wenn man einmal einen Schub bis zur Unbeweglichkeit hatte und daran zurückdenkt.

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Re: Fingerarthrose - was hilft ?

Beitrag#50von Winde » 4. Mai 2016, 17:38

Ich kann dir zwar nicht helfen was die Salbenherstellung anbelangt aber vielleicht folgende Möglichkeiten geben:

Was helfen könnte wäre entzündungsfördernde Lebensmittel wegzulassen. Auch weniger Milchprodukte. Mehr basische Ernährung. Vitamin A, C, E, Kupfer, Selen, Zink, Omega-3 wären eine Möglichkeit. Calcium-Magnesium. MSM organischer Schwefel, eventuell auch Weihrauchpräparate uvm.

Von der physikalischen Seite würde ich mal schauen, ob es die Möglichkeit gäbe Triggerpunktherapie anzuwenden. Sie hilft in vielen Bereichen. Auch erfolgreich dort anzuwenden, wo man besonders durch die Schmerzzustände zu Schonhaltung kommt und somit den Schmerzbereich vergrößert, wenn auch meist teilweise unmerklich. Die behandlung würde ich jedoch nicht unbedingt bei starken Schmerzzuständen ansetzen. Generell wäre hier eine Selbstbehandlung möglich (Bücher finden sich dazu Online oder auch Onlineangebote), jedoch ist auch möglich einen dafür ausgebildeten Physiotherapeuten/Heilpraktiker/Therapeuten aufzusuchen. Ist aber eine Privatleistung. Um es bildlich darzustellen, es ist der Akupressur/Akupunktur sehr ähnlich. Oft werden Punkte behandelt, die weiter weg liegen vom eigentlichen Schmerzbereich. Die Behandlung an sich ist meist recht schmerzhaft. Jedoch kann man besonders, da man es selber anwendet, den Behandlungsdruck dabei variieren ohne brutal herumzubohren wie es die Therapeuten tun.

Ich hoffe es geht dir bald besser. Besonders ernährungstechnisch ist das nicht etwas was sofort hilft, aber nachhaltiger als eine Salbe. Ich fühle mit dir und wünsche dir viel Kraft!


Edit: Gib deine Hoffnung nie auf. Auch der Garten ist ein guter Ausgleich dafür, der dich ja auch womöglich oft ablenken kann. Und sorg dafür das du noch schönere Mantras findest die dich jetzt und hier auch etwas stärken können. Denn auch das Krankheitsbild will dir ja auch eine Botschaft schicken (ich weiss recht esoterisch, aber es ist ja schließlich dein Körper :-)).
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