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Ringelblumen- oder Calendulasalbe

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Re: Ringelblumen- oder Calendulasalbe

Beitrag#21von Aconita » 3. Mär 2012, 20:35

Man könnte das Eiweiß als Wasserphase annehmen?
Emulgierendes Wachs ist zum beispiel Polawax (INCI: Cetearyl Alcohol, PEG-20-Stearat)

Mir ist das Rezept jedenfalls auch suspekt und ich möchte mir kein rohes Ei uns Gesicht reiben.
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Re: Ringelblumen- oder Calendulasalbe

Beitrag#22von artmarit » 4. Mär 2012, 10:27

Sehr schön finde ich auch diese Ringelblumensalbe mit Lanolin von Aleinada aus dem BK. In dieser Salbe sind sowohl die öllöslichen, als auch die wasserlöslichen Wirkstoffe der Ringelblume enthalten. Bitte die Tinktur immer auf mind. 15% Alkoholgehalt verdünnen.

klickmich
Das Lanolin, hier als Wirkstoff und Emulgator könnte man noch zugunsten des Ringelblumenöls etwas reduzieren.

Auch auf der Basis meiner "Biovaseline" lässt sich sehr gut eine Ringelblumensalbe herstellen. 10 g Lanolin oder 2 g Unverseifbares passen sehr gut dazu.
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Und hier ist eine Anleitung für die Herstellung eines Ringelblumenölauszugs und einer Ringelblumentinktur.
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Zuletzt geändert von artmarit am 4. Mär 2012, 11:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ringelblumen- oder Calendulasalbe

Beitrag#23von dana1404 » 4. Mär 2012, 10:47

artmarit hat geschrieben:Sehr schön finde ich auch diese Ringelblumensalbe mit Lanolin von Aleinada aus dem BK. In dieser Salbe sind sowohl die öllöslichen, als auch die wasserlöslichen Wirkstoffe der Ringelblume enthalten.

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Das Lanolin, hier als Wirkstoff und Emulgator könnte man noch zugunsten des Ringelblumenöls etwas reduzieren.

Auch auf der Basis meiner "Biovaseline" lässt sich sehr gut eine Ringelblumensalbe herstellen. 10 g Lanolin oder 2 g Unverseifbares passen sehr gut dazu.
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Und hier ist eine Anleitung für die Herstellung eines Ringelblumenölauszugs und einer Ringelblumentinktur.
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Schade, bis auf die Tinktur hätte ich alles da...
dana1404
 

Re: Ringelblumen- oder Calendulasalbe

Beitrag#24von Aconita » 4. Mär 2012, 10:51

Marit, macht den der 40% ige Alkohol auf der Haut nichts aus? Der wird ja nicht durch andere wässrige Zutaten auf 10-15% herunter verdünnt.
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Re: Ringelblumen- oder Calendulasalbe

Beitrag#25von artmarit » 4. Mär 2012, 10:56

Aconita, natürlich verdünne ich die Tinktur auf mind. 15%.
Bei Alanida steht ja nur Tinktur und die gibts in verschiedenen Prozentzahlen. Aber ich werde oben eine Erklärung dazu schreiben.


Irgendwann werde ich mir auch mal einen pulvrigen Extrakt durch Alkoholauszug herstellen. :smilie_happy_076:
Zuletzt geändert von artmarit am 4. Mär 2012, 11:13, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Ringelblumen- oder Calendulasalbe

Beitrag#26von artmarit » 4. Mär 2012, 11:02

Schade, bis auf die Tinktur hätte ich alles da...



Geht auch ohne.
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Re: Ringelblumen- oder Calendulasalbe

Beitrag#27von Taddy » 6. Mär 2012, 15:39

Na feini, da bin ich mal wieder ins Fettnäpfchen getreten :a050:

Das Buch wandert somit also gleich in den Müll! :p020:
Es heißt übrigens...

sanft heilen
Calendula
Gesund und schön durch die Heilkraft der Ringelblume
Taddy
 

Re: Ringelblumen- oder Calendulasalbe

Beitrag#28von Aconita » 6. Mär 2012, 16:43

artmarit hat geschrieben:Aconita, natürlich verdünne ich die Tinktur auf mind. 15%.
Bei Alanida steht ja nur Tinktur und die gibts in verschiedenen Prozentzahlen. Aber ich werde oben eine Erklärung dazu schreiben.
Ahso. Ich kanns ja nicht testen, den Ringelblumenalkohol vertrage ich nicht, nur das Öl.
Irgendwann werde ich mir auch mal einen pulvrigen Extrakt durch Alkoholauszug herstellen. :smilie_happy_076:
Würde mich interessieren, ob das klappt, weil ich eher mit einem ölartigen Rückstand rechnen würde, aufgrund der Klebrigkeit und der ätherischen Öle.
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Re: Ringelblumen- oder Calendulasalbe

Beitrag#29von artmarit » 7. Mär 2012, 07:25

Würde mich interessieren, ob das klappt, weil ich eher mit einem ölartigen Rückstand rechnen würde, aufgrund der Klebrigkeit und der ätherischen Öle.


Zumindest werden die Pulveretrakte angeboten, wenn auch nicht für den Endverbraucher. Es sollte also schon möglich sein.
Die Gewinnung erfolgt durch Hochdruckextraktion mit Kohlendioxid oder Gefriertrocknung. Die Herstellung schließt sich also für mich aus.


Leichter erhältlich und auch herzustellen sind die sogenannten Fluidextrakte mit 50% Wirkstoffanteil und 50% Auszugsmittel. also 1:1 oder 1:2. So wird z.B. die bekannte Kyttasalbe aus einem Fluidextrakt im Verhältnis 1:2 hergetellt.
Der Vorteil gegenüber einem normalen Extrakt (Tinktur) ist der höhere Wirkstoffanteil mit einer kleinen wässrigen Phase.
artmarit
 

Re: Ringelblumen- oder Calendulasalbe

Beitrag#30von Anemone52 » 8. Mär 2012, 07:35

Habe gerade meine eigene hausgemachte Ringelblumensalbe vor mir, da ist Olivenölauszug, unraff. Sheabutter, Jojobaöl kbA, Aprikosenkernöl, gelbes Bienenwachs und Geranium ÄÖ drin. Sie hilft mir bei jedem Hautproblem, bei dem es Kleinigkeiten zu heilen gibt, sehr schnell. Der größte Vorteil aber ist, dass ich die Salbe ohne jegliche Konservierung mindestens ein Jahr aufheben könnte, bei Kühlung noch viel länger (was ich aber gar nicht brauche). Deswegen lohnt sich aus meiner Sicht eine mit wässriger Phase überhaupt nicht, die könnte da keinesfalls mithalten und würde wahrscheinlich auch nicht (viel?) mehr bringen. Meine hilft meistens innerhalb weniger Stunden.
Anemone52
 

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